Fallstudien

CNC-Fallstudie: Roboter-Endflansch aus Aluminium 6061

Fallstudie eines 6061-Endflanschs mit Zentrierstufe, innerem und äußerem Lochkreis, Montagefläche, schwarzem Eloxal, Prüfung und geschützter Lieferung.

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CNC-Fallstudie: Roboter-Endflansch aus Aluminium 6061

Ein Roboter-Endflansch ist mehr als eine dicke Aluminiumscheibe. Die Zentrierstufe positioniert, die Stirnfläche überträgt die Klemmkraft und die Lochkreise entscheiden über eine fehlerfreie Winkel- und Positionsmontage.

Bei diesem 6061-Projekt verband OEMach Bearbeitung, Prüfung, schwarzes Eloxal und Verpackung mit derselben Montagelogik. Mittelbohrung, Zentrierstufe, Fläche und beide Lochkreise wurden als eine Funktionsgruppe behandelt.

Projektübersicht

Punkt Projektdetail
Anwendung Anschlussflansch für Endeffektor oder Gelenkende
Werkstoff und Finish Aluminium 6061, Glasperlenstrahlen 180 und schwarzes Eloxal
Merkmale Dicke Scheibe, Mittelbohrung, Zentrierstufe, Fläche, innerer Gewinde- und äußerer Lochkreis
Prüfschwerpunkt Stufenmaß und Rundheit, Ebenheit, Lochkreisbezug, Gewinde, Grat und Sichtflächenschutz

Den Flansch Als Montagebezug Behandeln

Die Zentrierstufe führt das Gegenstück, die Stirnfläche trägt die geklemmte Verbindung. Verschiebt sich eines davon zu den Lochkreisen, kann das Gegenstück trotz einzeln maßhaltiger Bohrungen schief sitzen.

Vor der Prozessplanung werden Hauptfläche, Mittelachse und Verdrehbezug festgelegt. Der nicht funktionale Außendurchmesser wird von den montagemäßigen Merkmalen getrennt.

Schwarz eloxierter Roboter-Endflansch aus 6061
Schwarz eloxierter Roboter-Endflansch aus 6061
Die dicke Scheibe verbindet Zentrierstufe, Durchgangsbohrung sowie innere und äußere Lochkreise in einem funktionalen Bezugssystem.

Zentrierstufe Und Lochkreise Tragen Das Hauptrisiko

Der dicke Querschnitt ist steif, doch mehrere Kreise, Senkungen und Gewinde erzeugen kumulierte Positionsrisiken. Der innere Kreis kann führen oder eine Zusatzschnittstelle tragen, der äußere übernimmt die Hauptverschraubung.

Austrittsgrate, ungleichmäßige Fasen und Werkzeugspuren an der Stufe werden nach schwarzem Eloxal sichtbarer. Geometriebezug und Finish müssen daher gemeinsam stimmen.

Fläche Und Zentrum Vor Den Endgültigen Lochbildern Fertigen

OEMach legt zuerst Fläche und Achse an, schruppt Scheibe und Stufe mit Aufmaß und fertigt dann Mittelbohrung, Zentrierdurchmesser und Funktionsfläche. Beide Lochkreise werden möglichst aus derselben Bezugskette fertiggestellt.

Stabile Bohr- und Gewindewerkzeuge begrenzen Abweichung. Fasen bleiben gleichmäßig und das Entgraten vor der Oberfläche darf die Zentrierung nicht verrunden.

Prüfung Nach Der Verschraubungslogik

Die Erstmusterprüfung umfasst Mittelbohrung, Stufe, Ebenheit, Parallelität, Lochkreisposition und -winkel, Gewindelehren, Fasen und Optik. Ein Passstift oder Gegenstück kann die funktionale Verdrehung bestätigen.

Nach dem Eloxieren werden Schäden, Rückstände, Gewinde und geschützte Bereiche erneut geprüft. Bei enger Passung sind Maskierung und Schichtzugabe vorab festzulegen.

KMG-Prüfung von Zentrierstufe und Lochkreisbezug
KMG-Prüfung von Zentrierstufe und Lochkreisbezug
Die Messung folgt dem Montagebezug und bewertet Konzentrizität, Lochkreiswinkel und Stirnflächenzustand gemeinsam.

Lieferzeit Und Verpackung Schützen Den Bezug

Als Richtwert werden Muster mit etwa 5 bis 8 Arbeitstagen und Kleinserien mit 8 bis 12 Arbeitstagen geplant. Zeichnungsfreigabe, Prüfumfang, Eloxalkapazität und vollständige Lochbildberichte bestimmen den Endtermin.

Jeder Flansch liegt so im Schaumstoff, dass Fläche und Zentrierstufe keine harte Verpackung berühren. Ein sauberer Beutel schützt das schwarze Finish vor Staub und Abrieb.

Schaumstoffverpackung für einen schwarz eloxierten Endflansch
Schaumstoffverpackung für einen schwarz eloxierten Endflansch
Die Einzelauflage schützt Zentrierstufe, Montagefläche, Bohrungskanten und Sichtfläche vor hartem Kontakt beim Transport.

Zusammenfassung

Der Endflansch wird als vollständige Montageschnittstelle beherrscht. Entscheidend sind Zentrierstufe, Fläche und beide Lochkreise als gemeinsamer Bezug sowie Prüfung nach dem Eloxieren und geeignete Verpackung.

FAQ

Welches Merkmal ist der Hauptbezug?

Das hängt vom Gegenstück ab. Häufig bilden Montagefläche und Mittelachse das Hauptsystem, ergänzt durch eine Bohrung oder ein Verdrehmerkmal.

Verändert schwarzes Eloxal die Zentrierstufe?

Die Schicht kann eine enge Passung verändern. Schichtzugabe, Maskierung und Abnahme nach dem Finish müssen vor der Bearbeitung feststehen.

Warum werden beide Lochkreise zusammen geprüft?

Relative Lage und Winkel bestimmen die Baugruppenausrichtung. Getrennte Prüfungen können einen Verdrehfehler übersehen.

Wie wird der Flansch transportgeschützt?

Schaumstoff hält Zentrierstufe und Fläche von harten Kontakten fern; die eloxierte Oberfläche wird gegen Reibung und Verunreinigung isoliert.

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