Fallstudien

CNC-Fallstudie für Medizinteile: Multimaterial-Komponenten für Prototypen medizinischer Geräte

Produktfallstudie zur CNC-Bearbeitung von Medizingeräte- und Medizinprodukte-Teilen: Aluminiumgehäuse, 316L-Stifte, PEEK-Halter und Titanklemmen mit Prüfung und sauberer Lieferung.

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CNC-Fallstudie für Medizinteile: Multimaterial-Komponenten für Prototypen medizinischer Geräte

Produktfallstudie zur CNC-Bearbeitung von Medizingeräte- und Medizinprodukte-Teilen: Aluminiumgehäuse, 316L-Stifte, PEEK-Halter und Titanklemmen mit Prüfung und sauberer Lieferung.

Multi-material CNC machined medical device parts case overview
Multi-material CNC machined medical device parts case overview

Projekt Hintergrund

Ein Kunde aus der Medizintechnik benötigte ein Pilotlos kundenspezifischer Teile für eine Prototypplattform im Diagnose- und Monitoringbereich. Das Paket umfasste mehrere Teilefamilien: 6061-Aluminium-Gehäuseplatten mit Dichtungsnuten, Positionierstifte aus 316L Edelstahl, Sensorhalter aus PEEK, kleine Titanklemmen und Gewindeeinsätze. Der Kunde wollte einen Lieferanten für das Gesamtpaket, damit Maßkontrolle, Prüfberichte, Verpackung und Revisionskommunikation einheitlich bleiben.

CNC machining process for a medical equipment aluminum housing plate
CNC machining process for a medical equipment aluminum housing plate

Teileumfang und Anwendung

Die Teile wurden an Elektronikmodulen, Sensoraufnahmen, Kabelführungen und Positionierschnittstellen eingesetzt. Aluminiumplatten stützten interne Module und mussten nach Bearbeitung und Eloxal plan bleiben. 316L-Stifte steuerten wiederholbare Positionen bei der Montage. PEEK-Halter isolierten kleine Sensoren und benötigten glatte Kanten in Kabelnähe. Titanklemmen lieferten Festigkeit auf engem Raum. Obwohl es keine Implantatteile waren, behandelte der Kunde sie als Medizingerätekomponenten mit sauberer Handhabung und Traceability.

Quality inspection of medical device CNC machined parts
Quality inspection of medical device CNC machined parts

Wichtigste Herausforderungen

Die erste Herausforderung war der Materialmix. Aluminium, Edelstahl, PEEK und Titan benötigen unterschiedliche Werkzeuge, Schnittdaten und Entgratungsmethoden. Die zweite Herausforderung war der Toleranzstapel über passende Merkmale hinweg. Lochposition, Bosshöhe, Dichtungsnuttiefe und Stiftdurchmesser mussten gemeinsam kontrolliert werden. Die dritte Herausforderung war Oberflächenschutz. Kratzer auf Dichtflächen, Bezugsflächen oder Sensorauflagen konnten Nacharbeit verursachen, auch wenn Maße korrekt waren.

Clean finishing and protective packaging for medical device parts
Clean finishing and protective packaging for medical device parts

Prozessplanung und Vorrichtung

OEMach prüfte 3D-Modelle und 2D-Zeichnungen vor der Fertigung und trennte funktionale Bezüge, Dichtflächen, Gewindemerkmale und kosmetische Flächen. Aluminiumgehäuse wurden stufenweise geschruppt, um Bewegung zu reduzieren, anschließend vorgeschlichtet und fertigbearbeitet. Edelstahlstifte wurden mit kontrolliertem Werkzeugverschleiß gedreht. PEEK-Halter wurden mit scharfen Werkzeugen und geringer Spannkraft bearbeitet. Titanklemmen erhielten konservative Schnittwerte, Kühlung und sorgfältige Kantenbearbeitung.

Prüfung und Qualitätskontrolle

Der Prüfplan kombinierte CMM, Höhenmessung, Stiftlehren, Gewindelehren, Rauheitsprüfung und Sichtkontrolle unter Vergrößerung. Kritische Maße waren Dichtungsnutbreite und -tiefe, Planheit der Montageflächen, Position von Passbohrungen, Durchmesser der Stifte, Lochabstände der Halter und Schlitzbreite der Klemmen. Erstmusterergebnisse wurden vor Abschluss des gesamten Pilotloses geteilt, sodass der Kunde Zeichnungsannahmen bestätigen konnte.

Ergebnis und Lieferung

Das Pilotlos wurde als gruppiertes Paket für medizinische Geräteteile geliefert, nicht als getrennte Einzelaufträge. Jede Materialgruppe wurde separat verpackt, und kleine Teile wurden gegen Metallkontakt geschützt. Der Kunde erhielt bearbeitete Teile, Prüfunterlagen und gekennzeichnete Verpackung für Wareneingang und Prototypmontage. Das Projekt zeigte den Wert, Fräsen, Drehen, Kunststoffbearbeitung, Edelstahlfinish und saubere Verpackung in einem kontrollierten Ablauf zu verbinden.

Lehren für ähnliche Projekte

Bei Medizinprodukte- und Medizingeräteprojekten enthalten erfolgreiche RFQs den vollständigen Montagekontext, nicht nur Einzelzeichnungen. Wenn der Lieferant weiß, welche Flächen dichten, welche Löcher positionieren, welche Teile Sensoren berühren und welche Flächen kosmetisch sind, lassen sich Bearbeitung und Prüfung besser planen. Frühe Abstimmung zu Material, Finish, Toleranzstapel, Verpackung und Revision reduziert Verzögerungen und Nacharbeit.

FAQ

Welche Teile enthielt diese Fallstudie?

Aluminium-Gehäuseplatten, 316L-Positionierstifte, PEEK-Sensorhalter, Titanklemmen und Gewindeeinsätze.

Warum ein Lieferant für mehrere Teilefamilien?

So bleiben Bezugsinterpretation, Prüfberichte, Verpackung und Revisionskommunikation über das Prototypenpaket hinweg konsistent.

Welche Merkmale waren kritisch?

Dichtungsnuten, Planheit, Passbohrungen, Stiftdurchmesser, Lochabstände, Klemmschlitze und Gewindeschnittstellen.

Wie wurden die Materialien verwaltet?

Jedes Material erhielt eigene Bearbeitungs- und Entgratungsstrategie: Aluminium stufenweise, PEEK leicht gespannt, Edelstahl kontrolliert und Titan konservativ.

War saubere Verpackung enthalten?

Ja. Teile wurden nach Material und Teilenummer getrennt, gegen Kratzer geschützt und für Wareneingang und Montage etikettiert.

Was sollte der Käufer bereitstellen?

CAD, 2D-Zeichnungen, Werkstoff, Finish, Montagekontext, kritische Maße, Stückzahl, Prüfbedarf und Verpackungsregeln.

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