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CNC-Bearbeitung von Passstiftbohrungen für Roboter: H7/g6 ohne Spiel

Wie H7/g6-Passstiftbohrungen für Roboterteile kontrolliert werden: Durchmesser, Position, Grate, Oberfläche und KMG-Prüfung.

CNC-Bearbeitung von Passstiftbohrungen für Roboter: H7/g6 ohne Spiel

Passstiftbohrungen in Roboterteilen sind keine normalen Montagebohrungen. Sie entscheiden, ob ein Modul nach Montage, Test und Service wieder in denselben Bezug zurückkehrt. Ist die Passung zu lose, kann sich ein Gelenk, Sensorhalter oder eine Platte verschieben. Ist sie zu eng, können zwei Stifte gegeneinander arbeiten.

Das Ziel ist nicht, die Bohrung möglichst eng zu machen. Der Lieferant muss Bohrungstoleranz, Stifttoleranz, Bohrungsabstand, Position, Grate und Prüfbezug als System kontrollieren.

CNC-gefertigte Roboter-Grundplatte mit Passstiftbohrungen und Gewinden
Passstiftbohrungen sind Montagebezüge und keine normalen Bohrungen.

Was H7/g6 wirklich bedeutet

Punkt Kontrolle Montagewirkung
H7-Bohrung Realer Durchmesser, Rundheit und Oberfläche Bestimmt Einsteckgefühl und Wiederholposition
g6-Passstift Stiftdurchmesser und Oberfläche Definiert Spiel und Stabilität
Bohrungsabstand Zentrum zwischen zwei oder mehr Stiften Verhindert Verklemmen
Position Zentrum zu Bezug A/B/C Hält die Baugruppe im Konstruktionsbezug
Eingangsfase Saubere Kante ohne Übermaß Erleichtert Einführen und erhält Führungslänge
Oberfläche Beschichtungsaufmaß und Endprüfung Verhindert Passungsänderung durch Eloxal oder Beschichtung

Warum Passstiftbohrungen ausfallen

Eine einzelne Bohrung kann den Durchmesser bestehen und trotzdem in der Montage scheitern. Ursachen sind schlechte Rundheit, Eingangsgrate, inkonsistenter Bezug, Positionsfehler zwischen zwei Stiften, Reibahlenverschleiß, Wärme und Oberflächenbehandlung.

Roboterprototypen werden häufig zerlegt und wieder montiert. Deshalb sind Kante, Bohrungswand und Bezugstreue besonders wichtig.

Prüfung einer Passstiftbohrung an einer CNC-Präzisionsplatte
Eine stabile H7/g6-Passung hängt von Durchmesser, Rundheit, Lochabstand und gleichem Prüfbezug ab.
Symptom Mögliche Ursache Prüfen
Stift sitzt zu stramm Positions-, Abstandsfehler oder Grat KMG-Bericht und Kante
Montage hat Spiel Zu große Bohrung, Werkzeugverschleiß oder Finish Durchmesserbereich statt Mittelwert
Zwei Stifte klemmen Bohrungen nicht aus gleichem Bezug Bezug A/B/C und Spannplan
Nach Eloxal anders Beschichtungsaufmaß nicht geplant Endlehre oder Bohrungsmessung
Nach Tests lockerer Raue Wand oder zu große Fase Rundheit, Rauheit und Kantenbruch
Bericht passt, Montage nicht Prüfbezug anders als Montagebezug Bezugseinrichtung im Bericht

Empfohlener CNC-Prozess

Kritische Passbohrungen werden nach dem Schruppen meist durch Präzisionsausdrehen, Reiben oder hochgenaues Helixfräsen fertiggestellt. Normales Bohren reicht für Bezugsbohrungen oft nicht aus.

Der Bearbeitungsbezug sollte nahe am realen Montagebezug liegen. Wenn möglich, werden Passbohrungen und zugehörige Gewinde in derselben stabilen Spannung fertigbearbeitet.

Schritt Maßnahme Zweck
DFM Haupt-, Neben- und normale Montagebohrungen trennen Kosten dort einsetzen, wo Funktion entsteht
Schruppen Aufmaß an Funktionsbohrungen lassen Spannung und Drift reduzieren
Bezug Auflagefläche und Hauptkante nutzen Bearbeitung und Montage angleichen
Bohrungsfinish H7 bohren, reiben, ausdrehen oder präzise fräsen Größe, Rundheit und Wand kontrollieren
Entgraten Leichte Fase und Wand schützen Stift nicht beschädigen
Erstmuster Durchmesser, Abstand, Position und Kante prüfen Passungsrisiko vor Kleinserie stoppen

Prüfbericht lesen

Ein Bericht mit nur bestandenem Durchmesser reicht nicht. Käufer sollten Maximal- und Minimaldurchmesser, Rundheit, Bohrungsabstand, Position, Rechtwinkligkeit bei dicken Platten und Endprüfung nach Oberfläche prüfen.

Präzisionsgrundplatte mit mehreren Pass- und Montagebohrungen
Mehrlochplatten brauchen getrennte Kontrolle für Passbohrungen und normale Montagebohrungen.
Berichtspunkt Fokus Warum wichtig
Durchmesserbereich Max, Min und Toleranzband Mittelwerte verdecken enge oder lose Stellen
Rundheit Kritische Bohrungen separat aufzeichnen Ovale Bohrungen schwächen Wiederholung
Position Von Montagebezug A/B/C messen Bestätigt Rückkehr in Designbezug
Bohrungsabstand Zentrum bei mehreren Stiften Verhindert Verklemmen
Rechtwinkligkeit Bei dicken Platten und tiefen Bohrungen Verhindert geneigte Stifte
Nach Oberfläche Lehre oder Bohrungsmessung Beschichtung darf Passung nicht ändern

RFQ-Checkliste

Frage Warum hilfreich
Ist die Bohrung Hauptbezug, Nebenbezug oder Verdrehsicherung? Definiert die nötige Kontrolle
Wie wird die H7-Bohrung fertiggestellt? Zeigt Reiben, Ausdrehen oder Präzisionsfräsen
Nutzt die Prüfung denselben Bezug wie die Montage? Verhindert bestandene Berichte mit Montageproblem
Wird nach Eloxal oder Beschichtung geprüft? Schützt die Endpassung
Welche Grenze hat die Eingangsfase? Erhält die Führungslänge
Sind Erstmusterdaten rückverfolgbar? Hilft bei Kleinserien und Iterationen

FAQ

Warum reicht Durchmesser allein nicht?

Abstand, Position, Rundheit, Kante und Bezug entscheiden ebenfalls, ob Stifte wiederholbar montieren.

Ist H7/g6 für alle Roboterteile geeignet?

Nein. Es ist üblich für stabile Passungen, hängt aber von Last, Demontagehäufigkeit, Material, Oberfläche und Zeichnung ab.

Kann man Passstiftbohrungen direkt bohren?

Für unkritische Bohrungen ja. Kritische Passbohrungen brauchen meist Reiben, Ausdrehen oder Präzisionsfräsen plus Prüfung.

Beeinflusst Eloxal die Passung?

Ja. Es kann Durchmesser und Kante ändern; Aufmaß und Endprüfung sollten geplant sein.

Was gehört in die Anfrage?

STEP, 2D-Zeichnung, Stiftspezifikation, Bezüge, Oberfläche, Menge und Prüfung.

Zusammenfassung

Eine Passstiftbohrung ist ein Montagebezug. H7/g6-Qualität hängt von Größe, Rundheit, Position, Abstand, Kante und Prüfbezug ab. Klare Zeichnungen und Erstmusterwerte vermeiden Spiel, Klemmen und Montage-Nacharbeit.

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